Kompetenz: Für eine fundierte und praxisnahe Qualifizierung

 

Die Inhalte im Überblick:

Modul A:

  • Business Partnering – Bridging the gap

    Jede Abteilung eines Unternehmens bildet ihre eigenen Sprachmuster heraus. Dies kann zu massiven Verständigungsproblemen führen, wenn z.B. die IT nicht in der Sprache des Fachbereichs die eigene Strategie erläutern kann genauso wie der Fachbereich sich nicht verständlich machen kann, wenn es um Marktanteile und langfristige Finanzierungskonzepte geht. Beide Seiten sind jedoch aufeinander angewiesen, denn kein Unternehmen funktioniert heute mehr ohne IT (das Gleiche gilt für HR und F).

    Diesen Graben zu überbrücken, sich gegenseitig zuzuhören und verstehen zu lernen, ist hier das Gebot der Stunde. In unserer Ausbildung lernen Sie die dafür notwendigen Tools, um dies fundiert und nachhaltig zu tun.

  • Die innere Einstellung als Business Consultant

    Erweiterung des Repertoires als Expertenberater (ich gebe Dir Wissen, was du nicht hast) um die Kompetenz eines Prozessberaters: (Ich begleite dich partnerschaftlich in der Erarbeitung der besten Lösung und gebe dir Hinweise und Anregungen zur Umsetzung)

  • Auftragsklärung

    Was ist genau der Auftrag? Klärung der Erwartungen des Kunden: Sinn und Zweck, Rolle, Ergebnis, Erfolgskriterien, Zeitschiene, Ressourcen, Regeln, Stakeholder...

  • Vorgehensmodell in der Beratung

    Orientierung – Klärung – Veränderung – Abschluss. Dieses Modell findet sich in allen Beratungssituationen wieder:

    • Orientierung: Konstruktive Gesprächsatmosphäre, Ziele, Anlass, Auftrag, Ergebnis;
    • Klärung: Analyse der Ausgangssituation, Problemanalyse, Ursachenanalyse;
    • Veränderung: Erarbeitung und Implementierung von Lösungen;
    • Abschluss: Sicherung der Ergebnisse, Planung der nächsten Schritte, Commitment
  • Systemmodell und Stakeholderanalyse

    Als professioneller Business Consultant schaue ich nicht nur auf das fachliche Ergebnis, sondern beziehe auch immer das „soziale Systems“ des Kunden mit ein, bestehend aus den handelnden Personen, ihren Überzeugungen, den geltenden Regeln und Mustern, ihrer Geschichte und Umgebung.

  • Kommunikationsmodell

    Aktives Zuhören; Fragetechniken; Gezielte Problemanalyse; Nachfragetechnik nach dem Meta-Modell von Bandler/Grinder; Vier Seiten einer Nachricht (nach Schulz v. Thun); Transaktionsanalyse (nach Berne); Beeinflussende Sprache (Nach Bailey).

Modul B:

  • Analyseinstrumente

    Persönliche Interviews, Gruppeninterviews, Fragebogen und deren Auswertung und Interpetation, Online - Instrumente, strukturierte Problemanalyse

  • Selbstmarketing

    Als Business Consultant verfügen Sie über ein solides Handwerkszeug und sind überzeugt von dem Mehrwert, den Sie bieten. Beides können Sie selbstbewusst und überzeugend im Kontakt mit Ihrer Zielgruppe verkörpern.

  • Problemanalyse

    Instrumente zur Analyse der Ursachen von Problemen, um nicht Lösungen auf der Symptom–Ebene zu erzeugen. Eine fundierte Analyse und Problemstrukturierung trägt schon häufig den Schlüssel zur Lösung in sich, z.B. Ishikawa, 5 Why, MECE, Prozessfragen.

  • Kreativitätstechniken zur Lösungsfindung

    Liegen die Lösungen nicht bereits durch eine strukturierte Problemanalyse auf der Hand, bedarf es der Kreativität von Berater und Business Partner, neue Ideen zu entwickeln. Kreativitätstechniken helfen, neue und innovative Lösungen zu finden und sich aus eingefahrenen Denkmustern zu befreien.

  • Workshop-Konzeption und Durchführung

    Die Beteiligung des Business Partners an der Entwicklung von Lösungen findet häufig im Format eines Workshops mit mehreren beteiligten Parteien statt. Zielgerichtete Planung und effiziente Durchführung von Workshops sind Bestandteil der Ausbildung.

Modul C:

  • Change Management

    Verschiedene Ansätze des Change Managements, um Lösungen nachhaltig zu implementieren und mit Widerständen konstruktiv umzugehen (z.B. Führen von Change nach Kotter und Anderson/Akerman, intrapersonale Transformation nach Bridges). Stabilisierung von Veränderungen, Übergang in die Linie.

  • Motivierende Sprache und Argumentationstechnik

    Erkennen der Motivatoren des Gesprächspartners anhand der Sprachmuster. Wertschätzende Beeinflussung und Überzeugung des Gesprächspartners durch die gezielte Verwendung dieser Sprachmuster (Influencing Language) auf der Basis des Language and Behavior Profiles (LAB Profile - nach Roger Bailey).

  • Konfliktmanagement

    Herausarbeiten von Interessen, Bedürfnissen und Motivatoren des Gegenübers (s.o.), bewusster Einsatz der Sprachmuster zur Konfliktlösung, konstruktive Einwandbehandlung (Einwände sind "Kaufsignale!"), Finden von Lösungen auf der Basis gemeinsamer Werte.

  • Evaluation

    Definition von aussagekräftigen „Key Performance Indicators“ (quantitativ wie qualitativ) zur Steuerung und Messung des Beratungserfolgs.

Transferelemente:

  • Lernprojekt

    Die Teilnehmer definieren zu Beginn ein „Lernprojekt“, d.h. eine konkrete Situation mit einem ihrer Business Partner, die sie verbessern möchten. Dadurch können sie alles Gelernte direkt auf diese Situation beziehen und die Umsetzung konkretisieren. Fortschritte sollen direkt dokumentiert, reflektiert und für den Transfertag aufbereitet werden. 

  • Lernpartnerschaft

    Um gemachte Erfahrungen mit dem Gelernten immer wieder reflektieren zu können, um sich ermutigen zu lassen und ggf. Rückschläge einordnen zu können, wählen die Teilnehmer einen Lernpartner, mit dem sie individuell Formen der gegenseitigen Unterstützung vereinbaren. Die Lernpartnerschaft ist zeitlich nicht begrenzt.

  • Transfertag

    Ca. 6 Wochen nach Modul A und B findet mit allen Teilnehmern ein Transfertag statt. In Form eines Workshops werden die in der Zwischenzeit gemachten Erfahrungen reflektiert, ggf. theoretisch vertieft und Lösungen für die Praxis erarbeitet. Der Transfertag bietet zudem die Möglichkeit, sich in neuen Rollen (z. B. Moderator, Coach) auszuprobieren und persönlich zu wachsen.

  • Virtuelles Klassenzimmer

    Über ein Online–Tool stehen wir mit Ihnen in Kontakt. Sie können Beiträge und Fragen posten und wir beantworten Sie im regelmäßigen Turnus.